strandfilm

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Barstow, California
Regie: Rainer Komers, D 2017, 76 Min., HD
Gefördert von der Hessischen Filmförderung, Filmstiftung NRW, Medienboard Berlin-Brandenburg und von der Filmförderung Hamburg/Schleswig-Holstein.

Der dritte Teil von »The American West Trilogy«  (die beiden anderen Teile sind »Nome Road System« und »Milltown, Montana«) ist das ergreifende, vielschichtige Porträt der Landschaften der Mojave-Wüste und des dortigen Lebens.
Der Film mit seiner lockeren, dem sparsamen Fingerpicking eines John Fahey nicht unähnlichen Struktur, die an einen skelettartigen, zeitlosen Blues erinnert, beobachtet, wie sich das Leben innerhalb und außerhalb
der Textur eines von der neoliberalen Ideologie großräumig umfahrenen amerikanischen Lebens entfaltet.
Die Stimme des Dichters und Häftlings Stanley »Spoon« Jackson, der 1977 eine lebenslange Haftstrafe ohne die Möglichkeit einer vorzeitigen Entlassung antrat, liest Ausschnitte aus seiner Autobiografie »By Heart«,
während im Zwischenschnitt Bilder einer in reiner amerikanischer Mythologie getränkten Welt erscheinen, die in der brutalen Realität der rücksichtslosen Finanzpolitik untergeht.
»Barstow, California« ist wahrlich die andere Seite des amerikanischen Traums. Giona A. Nazzaro (Visions du Réel - Nyon)
 

Festivals 2018:
Visions du Réel, Nyon
Viennale
Duisburger Filmwoche


small planets - disconnected (AT)
Dokumentarfilm, D 2017. HD, 90 Min.
Regie: Dirk Manthey

Auch heute finden wir noch Personengruppen, die ausgegrenzt von dem Rest der Gesellschaft, in isolierten Räumen leben. Dies kann unterschiedliche Gründe haben: die Furcht vor dem Anderen etwa - aber auch Arbeitssituationen.
Welche Auswirkungen hat das auf die Menschen, die sie erleben?

Eine strandfilm & Dirk-Manthey-Film Produktion.
Gefördert von der Hessischen Filmförderung (Land/HR), der Filmförderung Hamburg-Schleswig/Holstein und von Nordmedia.
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Uraufführung offen
Die Tortur
Dokumentarischer Filmessay, D 2017. HD, 58 Min. - FBW: besonders wertvoll
Regie: Dieter Reifarth

»Die Tortur ist das fürchterlichste Ereignis, das ein Mensch in sich bewahren kann. Es wird aber dergleichen in vielen Menschen aufgehoben. Wer der Folter erlag, kann nicht mehr heimisch werden in der Welt. Da gibt es kein »Verdrängen«. Verdrängt man denn ein Feuermal? Man mag es vom kosmetischen Chirurgen wegoperieren lassen, aber die an seine Stelle verpflanzte Haut ist nicht die Haut, in der einem Menschen wohl sein kann. - Jean Améry gibt all jenen eine Stimme, die im Schweigen und der Starre ihrer Traumata lebenslang eingeschlossen sind. Den Folteropfern von damals und denen von heute. Ein dokumentarischer Filmessay entlang des fundamentalen Textes von Améry - zwischen Gegenwart und musealisiertem Erinnern, fern jeder Fiktionalisierung.

Eine strandfilm Produktion, gefördert von der Hessen Film- und Medien GmbH
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